SP pfeifft Aeppli zurück

An ihrem ordentlichen Parteitag vom 24. Juni verabschiedeten die Delegierten der SP Kanton Zürich mit grossem Mehr eine Resolution der JUSO Kanton Zürich, welche Regierungsrätin Regine Aeppli dazu auffordert, auf eine Erhöhung der Studiengebühren an der Uni Zürich zu verzichten.

Wie für die JUSO war auch für die SP-Delegierten klar: Es kann nicht sein, dass eine sozialdemokratische Bildungsdirektorin die Studiengebühren erhöht. Trotz grossem künstlich durch die bürgerlich Mehrheit aufgesetztem Spardruck darf die Chancengleichheit in der Bildung nicht weiter verschlechtert werden.

Wir erwarten nun von Regierungsrätin Regine Aeppli, dass sie von einer Erhöhung der Studiengebühren absieht. Ein derart deutliches Signal der eigenen Partei kann und darf nicht ignoriert werden.

Die JUSO freut sich über das Votum der SP-Delegierten und die damit ausgelöste Debatte. Die Stossrichtung ist klar: Die SP muss eine klare Line vertreten, darf sich nicht von den Bürgerlichen unterkriegen lassen und muss das Sparprogramm „San10“ vehement bekämpfen.

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