Abzocke im Ausgang

Wer am Wochenende in den Ausgang geht, muss sich nicht wundern, wenn das Portemonnaie beim nach Hause kommen leer ist. Denn die meisten Clubs verlangen an einem Freitag- oder Samstagabend 20 bis sogar 30 Franken Eintritt. Dass das eine totale Abzocke ist, denken sich zwar viele PartygängerInnen, aber wer gerne feiert, akzeptiert halt schnell mal die hohen Kosten. Denn dass Junge gerne in den Ausgang gehen, grenzt an ein Naturgesetz. Das wissen auch die Clubbetreiber und nutzen daher die Situation aus, um auf dem Buckel des Partyvolkes Profit zu machen. Und das ist einfach nur daneben. Viele Clubs verlangen für Partys unter der Woche einen weit tieferen Preis, als für solche am Wochenende. Denn unter der Woche ist das Partyvolk begrenzter und lässt sich nicht einfach jeden Preis aufbürden. Das zeigt, dass die Clubs ihre Preise je nach Situation setzen und erinnert an kartellähnliche Zustände. Das sind eindeutig Missstände die angegangen werden müssen.

Mit den Getränkepreisen verhält es sich genau gleich. Das Geld wird einen regelrecht aus dem Sack gezogen. Drinks sind schier unbezahlbar, aber auch Bier und Softdrinks sind völlig überteuert. Wer da einmal eine Runde ausgeben will ist schnell pleite.

Daher hat die JUSO Kanton Zürich nun den Preisüberwacher Stefan Meierhans eingeschaltet. In einem offenen Brief hat sie ihn aufgefordert die Eintritts- und Getränkepreise zu überprüfen. Mit einer Rüge des Preisüberwachers an die Adresse der Abzocker-Clubs wäre ein erster Schritt hin zu einer Preiskorrektur eingeleitet.

Brief an den Preisüberwacher
Medienmitteilung
Artikel 20minuten

Kommentar verfassen