Mir lönd eus nöd figgä!

Am 3. März wird im Kanton Zürich über die Senkung der Grundstückgewinnsteuer abgestimmt. Wir haben deshalb ein Abstimmungsvideo veröffentlicht um für ein Nein an der Urne zu werben und zu zeigen, worum es wirklich geht. Wir sagen: „Mir lönd eus nöd figgä vo de Spekulante!“

Die Abstimmungsvorlage zur Senkung der Grundstückgewinnsteuer hätte zur Folge, dass auf Seiten der Zürcher Gemeinden massive Steuerausfälle zu beklagen wären. 75 Mio. Fr. oder rund 3-4 Steuerprozent würden den Gemeinden entgehen. Die Folgen wären Sparpakte oder Steuererhöhungen. Diese Steuersenkung zugunsten von ein paar wenigen schadet der Allgemeinheit massiv. Grundstückgewinne sind Gewinne ohne Leistung und diese gehören besteuert!

GrundstückbesitzerInnen profitieren zudem durch die Infrastruktur der öffentlichen Hand. Eine Mehrwertabschöpfung findet nicht statt. Unter der Führung des Hauseigentümerverbandes kämpfen die bürgerlichen Parteien und der Kantonsrat nun für grössere Privilegien einer ohnehin schon privilegierten Klasse. Diese Klientelpolitik der Bürgerlichen dürfen wir ihnen nicht durchgehen lassen.

Bei einer Senkung der Grundstückgewinnsteuer steigen die Profite für BodenbesitzerInnen. Damit wird den Spekulanten Tür und Tor geöffnet. Wir lassen uns nicht ficken von den Spekulanten – und uns auch nicht von ihnen prostituieren, wie es der Hauseigentümerverband tut!

Die JUSO hat deshalb auf YouTube ein Abstimmungsvideo lanciert. Nächste Woche folgt ein zweites Video.

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