JUSO lanciert neue Volksinitiative

Heute wurde die „Entlastungsinitiative“ offiziell im Amtsblatt publiziert. Die neue Initiative der JUSO Kanton Zürich will den steuerlichen Freibetrag auf das Existenzminimum anheben und so die Steuern für untere und mittlere Einkommen senken. 90% der Bevölkerung würden profitieren. Für den Kanton Zürich wäre die Initiative ein Nullsummenspiel. 

In den letzten Jahren wurden Grosskonzerne und Superreiche mit Steuergeschenken überhäuft, zum Beispiel mit der Unternehmenssteuerreform II oder der weitgehenden Abschaffung der Erbschaftssteuer. Gleichzeitig hatte die grosse Mehrheit der Bevölkerung und insbesondere der Mittelstand mit höheren Gebühren und stagnierenden Löhnen zu kämpfen. Mit der Entlastungsinitiative würden alle Einzelpersonen mit einem steuerbaren Einkommen bis zu 100’000 Franken profitieren. Das sind 93% aller Einzelpersonen im Kanton Zürich. Gerade der Mittelstand und die Einkommensklasse 50’000-60’000 Franken würde massiv profitieren. Die Mindereinnahmen würden mit der Entlastungsinitiative durch zusätzliche Steuerprogressionsstufen bei den Superreichen kompensiert. Für den Kanton Zürich wäre die Initiative ein Nullsummenspiel.

Nina Hüsser, Co-Präsidentin der JUSO Kanton Zürich, ist überzeugt: „Die Entlastungsinitiative ist notwendiger denn je. Die Reallöhne stagnieren, die Krankenkassenprämien steigen und die Reichen profitieren: Diese Entwicklung muss gestoppt werden. Unsere Initiative entlastet 90% der Bevölkerung und sorgt auch dafür, dass Menschen mit sehr wenig Geld wie zum Beispiel AHV-BezügerInnen keine oder kaum mehr Steuern bezahlen müssen.“

Hier finden Sie Bilder der Lancierungsaktion.

Hier finden Sie den Initiativbogen.

Hier finden Sie das lange Argumentarium.

Auf unserer Website www.entlastung-jetzt.ch gibt es noch mehr Informationen. Wenn Sie an den detaillierten Berechnungen zu den Veränderungen der Steuereinnahmen Interesse haben, dann können wir Ihnen diese gerne zur Verfügung stellen.

Kommentar verfassen