Mit Liebe gegen Hass

„Schwule gehören aufgehängt, ertränkt und verbrannt“ – Mit Zeilen wie diesen hetzt Rapper Bounty Killer gegen etwas völlig Natürliches und Wunderschönes. Er schürt Hass und Angst. Trotz entschiedenen Protesten unsererseits entscheiden Stadt und Veranstalter, das Konzert nicht abzusagen.
Also organisieren wir kurzerhand ein Kiss-In, einen friedlichen Kussprotest, direkt vor den Pforten des Escherwyss Klubs. Dabei war nicht nur die JUSO vertreten. Von überallher reisten sie an, in jeglichen Altersgruppen. An diesem Abend wurde fleissig geküsst, diskutiert und gelacht. die Botschaft ist hoffentlich bis zu Mr. Killer durchgesickert: „Wir sind hier, wir sind queer und wir bleiben. Get used to it!“
Wir sind laut, bunt, stolz, frech, und das Wichtigste: Wir haben eine Stimme und sind DA. Wir haben nicht vor, wieder weg zu gehen.
Weil es nicht zu viel verlangt ist, Homophobie und Hassrede keine Bühne zu geben. Und weil Liebe Hass um Meilen übertrumpft.

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