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Oder soll man es lassen?

Während wir uns die Hände wund waschen und den Kontakt mit Mitmenschen auf ein Minimum reduzieren, wird im Lager Moria auf Lesbos die Wasser- und Lebensmittelversorgung für rund 20’000 Menschen drastisch eingeschränkt. Die medizinischen und hygienischen Verhältnisse sind katastrophal, die drohende Ausbreitung des Coronavirus eine tickende Zeitbombe. Das Elend hätte verhindert werden können – seit mehreren Jahren. Artikel ansehen

Sichere Plätze für Frauen* – Wir brauchen eine Diskursverschiebung!

Im Kampf gegen häusliche Gewalt an Frauen* und ihren Kindern spielen Frauen*häuser eine wichtige Rolle. Denn nicht nur Frauen*, die nach einer Gewalttat ihres Partners* eine Notunterkunft suchen, können sie helfen, nein, Frauen*häuser übernehmen auch in der Präventionsarbeit eine wichtige Rolle. So können Frauen*, welche sich von ihrem Partner* bedroht fühlen, auch wenn dieser noch keine Gewalttat begangen hat (und somit von der Polizei noch nicht festgenommen werden kann), in Frauen*häusern unterkommen. Artikel ansehen

Wenn Mensch nicht gleich Mensch ist

„Gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen“, lässt eines der wohl heiligsten Sakramente, auf welches in politischen Debatten so oft geschworen wird, verlauten: die schweizerische Bundesverfassung. Sie verkörpere unsere Werte und Traditionen, wird so oft patriotisch gezetert, der Leitfaden echtschweizerischen Handelns. Begleitet werden jene lautstarken Worte von einem stolzen Klopfer auf die eigene Schulter. Artikel ansehen

Coronavirus – die Wirtschaft regiert weiter

Wie aus dem Nichts hat der Bundesrat seit Ausbruch des Coronavirus rund 62 Milliarden Franken für die Wirtschaft gesprochen, die früher angeblich für Klimaschutz und die AHV fehlten. Doch wer profitiert genau von den Massnahmen des Bundesrates? Wie könnten Alternativen aussehen? Ein Erklärungsversuch: Artikel ansehen

Care Arbeit und ihre Sichtbarkeit in Krisenzeiten

«Heldentum ist Ausnahmezustand und meist Produkt einer Zwangslage»
~ Theodor Fontane


Viele sagen: «Frauen tragen die Hälfte des Himmels». Nun, das mag sein, doch in Zeiten wie diesen, in Zeiten der Krise, tragen Frauen* beinahe unsere ganze Gesellschaft. Denn vor allem unterdrückte Gruppen werden vom kapitalistischen System ausgebeutet. Im Fall der Frauen* äussert sich das häufig in der Sorgearbeit, welche wiederum oft auf migrantische Frauen* ausgelagert wird. Artikel ansehen