Liebe Utopie

Das ist kein Liebesbrief. 

Du lässt mich ein wenig verzweifeln. Wenn ich nach wie vor an dich glaube, an das Gute in uns allen und an die Gerechtigkeit, die am Ende siegen soll, kurz bevor der Abspann über den Bildschirm flimmert, nennt man mich Träumerin.

Ich bin gerne Träumerin, baue gern Luftschlösser, glaube gern an ein besseres Morgen. Ich stelle gern die Frage «Was wäre wenn…» und komme damit klar, dass wir die Antwort darauf nie finden werden. Artikel ansehen

Oder soll man es lassen?

Während wir uns die Hände wund waschen und den Kontakt mit Mitmenschen auf ein Minimum reduzieren, wird im Lager Moria auf Lesbos die Wasser- und Lebensmittelversorgung für rund 20’000 Menschen drastisch eingeschränkt. Die medizinischen und hygienischen Verhältnisse sind katastrophal, die drohende Ausbreitung des Coronavirus eine tickende Zeitbombe. Das Elend hätte verhindert werden können – seit mehreren Jahren. Artikel ansehen

Sichere Plätze für Frauen* – Wir brauchen eine Diskursverschiebung!

Im Kampf gegen häusliche Gewalt an Frauen* und ihren Kindern spielen Frauen*häuser eine wichtige Rolle. Denn nicht nur Frauen*, die nach einer Gewalttat ihres Partners* eine Notunterkunft suchen, können sie helfen, nein, Frauen*häuser übernehmen auch in der Präventionsarbeit eine wichtige Rolle. So können Frauen*, welche sich von ihrem Partner* bedroht fühlen, auch wenn dieser noch keine Gewalttat begangen hat (und somit von der Polizei noch nicht festgenommen werden kann), in Frauen*häusern unterkommen. Artikel ansehen

Wenn Mensch nicht gleich Mensch ist

„Gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen“, lässt eines der wohl heiligsten Sakramente, auf welches in politischen Debatten so oft geschworen wird, verlauten: die schweizerische Bundesverfassung. Sie verkörpere unsere Werte und Traditionen, wird so oft patriotisch gezetert, der Leitfaden echtschweizerischen Handelns. Begleitet werden jene lautstarken Worte von einem stolzen Klopfer auf die eigene Schulter. Artikel ansehen

Coronavirus – die Wirtschaft regiert weiter

Wie aus dem Nichts hat der Bundesrat seit Ausbruch des Coronavirus rund 62 Milliarden Franken für die Wirtschaft gesprochen, die früher angeblich für Klimaschutz und die AHV fehlten. Doch wer profitiert genau von den Massnahmen des Bundesrates? Wie könnten Alternativen aussehen? Ein Erklärungsversuch: Artikel ansehen