Forderung zum Generalstreikjubiläum: Frauen*quote 50%!

Erst letzte Woche hat der Ständerat einmal mehr bewiesen, dass die Untervertretung der Frauen* in unseren Parlamenten eine konsequente Gleichstellungspolitik verhindert und die Interessen der Frauen* mit Füssen getreten werden. Eine männliche*, rechtskonservative Mehrheit hat beschlossen, keine Massnahmen zur Bekämpfung der Lohnungleichheit vorzunehmen. Dass der Ständerat so entschieden hat ist kein Wunder, sind von den 46 Sitzen im Ständerat zur Zeit nur 7 von Frauen* besetzt. Artikel ansehen

100% Erbschaftssteuer!

Forderung zum Generalstreik: Erbschaftssteuer 100 %

Einige wenige Menschen besitzen viel, viel mehr als der Rest der Bevölkerung. Dies liegt natürlich zum einen an kapitalistischen Grundstrukturen wie dem undemokratischen und hierarchischen Aufbau von Geschäften und Konzernen. Diese Auswirkungen werden jedoch durch die Erbschaft erheblich verstärkt. Artikel ansehen

Jüngste Kantonsrätin aller Zeiten

„na ja, im Parlament und keine Lebenserfahrung. Das kann ja nur gut kommen.“
So lautet einer der Top Leser*innen-Kommentare unter dem 20 Minuten Artikel zu meinem Nachrutschen in den Kantonsrat. Es sind genau solche Kommentare, die mir zeigen, wie wichtig es ist, sich als junger Mensch in der Politik zu engagieren. Momentan werden die Parlamente von alten, weissen Männern dominiert, obwohl sie die ganze Bevölkerung vertreten sollten. Als junge, feministische Frau möchte ich mich für die einsetzen, die heute im Parlament nicht ausreichend vertreten sind.

Es kann nicht sein, dass die Proteste von Schüler*innen gegen die Abbaumassnahmen in der Bildung ignoriert werden. Es sollte uns allen klar sein, dass eine kostenlose, qualitativ gute Bildung den Grundstein für unsere Gesellschaft legt. Sie bildet uns zu unabhängigen, kritisch denkenden Individuen aus, die die Zukunft verbessern können. Artikel ansehen

Sichere Fluchtrouten jetzt!

2417 – so viele Menschen sind dieses Jahr laut Schätzung des UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees) bisher auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken. Tag für Tag, Woche für Woche erhöht sich diese Zahl. Alleine in der ersten August-Woche wurden 39 weitere Menschen Teil dieser schrecklichen Statistik. Das Mittelmeer ist längst zu einem Massengrab geworden – ein Grab für die Opfer der europäischen Flüchtlingspolitik. Statt endlich sichere Fluchtwege zu gewährleisten und gemeinsam eine Lösung für diese humanitäre Katastrophe zu finden, schotten sich die einzelnen Staaten ab und verschliessen die Augen vor dem Elend, das jenseits ihrer Grenzen stattfindet. Artikel ansehen

In stiller Trauer…

Fulana Al-Fulaniyya ist letztes Jahr im Mittelmeer ertrunken. Geflüchtet vor Krieg und Perspektivlosigkeit, gestorben in der Hoffnung auf ein besseres Leben.

Fulana Al-Fulaniyya existiert so nicht. Sie ist eine fiktive Person. Eine Frau, die wir uns ausgedacht haben, um auf das Schicksal Tausender aufmerksam zu machen. Eine Frau, die es aber genau so hätte geben können. Allein im letzten Jahr ertranken mindestens 5000 Flüchtlinge im Mittelmeer, und unzählige weitere starben auf anderen Abschnitten ihrer Flucht. Sie flohen vor Krieg, Verfolgung und Hunger, riskierten alles in der verzweifelten Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa – und bezahlten dafür mit ihrem Leben.

Und doch trauert niemand um sie. Keine Trauerfeiern werden für sie abgehalten und keine Grabsteine gemeisselt. Sie bleiben eine gesichtslose Masse, eine blosse Zahl in den Abendnachrichten. Das darf nicht sein. Artikel ansehen