Wir lassen uns nicht blossstellen: Nein zum Schnüffelstaat

Die JUSO Kanton Zürich hat heute den Wahlkampf mit ihrer Plakatkampagne lanciert. Unter dem Motto: «Wir lassen uns nicht blossstellen» sieht man verschiedene JUSO Nationalratskandidat_innen in Alltagssituationen nackt auf den Plakaten. Damit will die JUSO gegen die zunehmende staatliche Überwachung und den Einsatz von Staatstrojanern protestieren. «Wenn Staatstrojaner eingesetzt werden, gibt es keine Privatsphäre mehr. Die Bürgerinnen und Bürger sind so blossgestellt, wie wenn sie nackt eine Strasse entlanglaufen oder nackt arbeiten würden», sagt Oliver Heimgartner, Co-Präsident der JUSO Kanton Zürich.

Ändere, was dich stört und wähle am 18. Oktober die JUSO auf Liste 29 in den Nationalrat!

Konsequent gegen den Überwachungsstaat

Schon seit jeher hat sich die JUSO gegen einen Staat eingesetzt, der die eigenen Bürger_innen ausspioniert. Vor allem nach der Fichenaffaire wurde klar, dass nicht nur ferne Schurkenstaaten Spionage gegen die eigene Bevölkerung einsetzten, sondern dass auch die Schweiz davon betroffen war und leider immer noch ist. Artikel ansehen

JUSO blockiert Bellevue

Gestern Abend blockierte die JUSO Kanton Zürich das Utoquai zwischen Sechseläutenplatz und See und protestierte damit für ein Autoverbot in der Zürcher Innenstadt.

Vor zwei Wochen forderte die JUSO Kanton Zürich den Stadtrat in einem offenen Brief dazu auf, das Bellevue künftig autofrei zu gestalten und mit einem frei zugänglichen, autofreien Seebecken ein Signal gegen Autos in der Innenstadt zu setzen. Die grosse Verkehrsbelastung rund um das Bellevue in der Zürcher Innenstadt führt zu einer starken Beeinträchtigung der Lebensqualität der Menschen, die dort täglich verkehren. Um dem entgegenzuwirken, soll insbesondere das Utoquai ab Höhe Falkenstrasse und die Quaibrücke vom privaten Automobilverkehr befreit werden. Ein autofreies Zürich wäre ausserdem viel umweltfreundlicher, was in Zeiten einer massiven Klimaerwärung eine grosse Rolle spielt. Artikel ansehen